Gerne gestalte ich nach Ihren Vorstellungen
eine Fortbildung, einen Workshop oder ein Netzwerktreffen.

Neben Grundlagenschulungen im Feld Kinderschutz 
sehen Sie folgend eine Auswahl meiner Angebote
zu derzeit besonders aktuellen spezifischen Themenfeldern:

 

Anlassbezogene Gespräche mit Kindern und Jugendlichen 

Entsteht durch auffälliges Verhalten oder Äußerungen von Kindern der Eindruck, dass Personen aus dem privaten Umfeld gerade nicht geeignet oder in der Lage sind, den notwendig zu erfüllenden Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, ist es Aufgabe der alltäglichen professionellen Bezugspersonen und/oder der öffentlichen Jugendhilfe, den Bedarf und die innere Perspektive des Kindes/Jugendlichen zu verstehen.  In der Fortbildung erfahren Sie wann und warum gerade Sie hierfür die richtige Gesprächsperson sind, erhalten  Informationen zu Rahmung und Methodik und erproben ein anlassbezogenes Gespräch im Rollenspiel.

 

Dissens im Helfersystem
Wir wissen heute, dass es keine objektive Wahrheit gibt. Je komplexer ein zu beschreibendes Problem und die Idee zur Besserung sind, desto vielfältiger sind die subjektiven Perspektiven darauf. Im Theorieteil dieser Fortbildung, gebe ich interessante Impulse aus einem Projekt weiter, in welchem zum Umgang mit Dissens bei Gefährdungseinschätzungen im Kontext §8a SGBVIII geforscht wurde. Daraus ergeben sich vielfache Anregungen für Reflexion und Austausch zu eigenen leitenden Grundüberzeugungen und Kooperationskulturen im Kinderschutz. 
Im Ergebnis wird zusammengefasst, wie Dissens im Helfersystem konstruktiv im Sinne hoch belasteter Familien genutzt werden kann. 

 

Methodenseminar:Fallverstehen mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

Nach wie vor sind Kinder, Jugendliche und Eltern selbst die besten Experten für ihr Leben.
Kinderschutzarbeit ist daher dann am erfolgreichsten, wenn ihre jeweiligen Konstrukte und Lösungsideen in das professionelle Fallverstehen und Hilfeplanung einfließen. Dies gelingt uns am ehesten, wenn wir uns für die  jeweiligen inneren Landkarten interessieren. 
Im Seminar üben wir verschiedene Methoden, die es uns Fachkräften erleichtert, die verschiedenen Perspektiven einzusammeln und gewinnbringend in die Gestaltung von Schutz und Hilfe einzubringen.

 

Fallgeschichtenworkshop

Der Workshop richtet sich an Fachkräfte, die sich bereits theoretisches Grund- und Aufbauwissen angeeignet haben. Ziel ist es, die praktische Arbeit in Kinderschutzfällen zu reflektieren und aus Erfahrungen anderer für die eigene Praxis zu Lernen. Es werden ausgewählte und bereits reflektierte Fallgeschichten und die Ergebnisse der Fallreflexionen vorgestellt. Ebenso werden von den Teilnehmer*innen eingebrachte zurückliegende Kinderschutzprozesse reflektiert und supervidiert.

 

Ich glaube Ihnen heute und ich komme morgen wieder

Kontrolle heißt in der systemischen Übersetzung: überprüfen, ob die Hilfe passgenau und ausreichend wirksam ist. Transparente Schutzkonzepte, deren Einhaltung kontrolliert wird, sind in einigen Kinderschutzfällen notwendig. Die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Familienmitglieder, das Entstehen von Hoffnung und die Herausarbeitung individueller Ziele ist gleichzeitig wichtig. Wie ein Arbeitsbündnis im Zwangskontext gelingen kann, darum geht es in dieser Fortbildung.

 

Wir machen uns stark! Start up zur Erstellung von Schutzkonzepten in Einrichtungen

Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendhilfe sind seit Januar 2012 gesetzlich vorgeschrieben (§45, 79a SGBVIII). Sie erhalten einen Überblick über mögliche Bausteine für ein Schutzkonzept und machen eine erste Bestandsaufnahme.

 

Der Unterschied, der den Unterschied macht 

Systemische Haltung und Methoden in der Kinderschutzarbeit.

 

Die insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

Seit der Einführung des neuen Arbeitsfeldes der  insoweit erfahrenen Fachkraft § 8a/b SGBVIII,  gestalten sich die Anforderungen und Rahmenbedingungen für Fachkräfte, die in diesem Arbeitsfeld tätig sind, sehr unterschiedlich. Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, welche einen Auftrag zur unabhängigen Fachberatung haben. In der Fortbildung reflektieren wir unsere jeweiligen Aufträge, Rahmenbedingungen und Methoden . Durch den Blick über den eigenen institutionellen Tellerrand werden Möglichkeitsräume erweitert. Durch fachspezifischen Austausch festigen wir unsere Beratungskompetenz und Handlungssicherheit.

 

Aus Erfahrungen Lernen im Kinderschutz

Theoretische Einführung: Systemische Fallanalysen in der Jugendhilfe 

Die fachkompetent angeleitete Betrachtung eines Falles im Rückblick, ermöglicht den gezielten Blick auf verschiedene Qualitätsebenen der Kinderschutzarbeit. 

In der Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten von Fallanalysen im Kinderschutz. Anhand fachlicher Methodendiskussion entwickeln Sie ein Verstehen über die Grundlagen systemisch orientierter Fallanalysen und die Möglichkeiten, diese in ihrem Arbeitskontext umzusetzen. 
Verschiedene Qualitätsebenen und Fehlerrisiken im Kinderschutz werden vermittelt.

  

Fortbildung für Kinderschutzkoordinatoren*innen:
Qualitätsentwicklung im Kinderschutz durch dialogische Prozesse
Schwerpunkt: Fallwerkstatt

Ziel der Fortbildung ist es, als Ergänzung zu den gängigen Verfahren im Kinderschutz Methoden kennen zu lernen, welche den Schwerpunkt auf dialogisches Fallverstehen im Rückblick legen. 
Im ersten Teil wird die Methode des Dialogs und die Bedeutung einer sicheren Rahmung erläutert sowie die mehrperspektivische dialogische Fallbetrachtung im Rahmen einer Fallwerkstatt theoretisch beschrieben.
Von den Teinehmer*innen werden im Anschluss Fallwerkstätten in der eigenen Region organisiert und durch die Teilnahme als Co Moderatorin am Model gelernt.

  

Entwicklungswerkstatt Kinderschutz für Fach- und Führungskräfte im Jugendamt:
Wie definieren wir Qualität in unserer Kinderschutzarbeit?
Was sind vermeidbare und unvermeidbare Fehler?

Welche Methoden der Fallreflexion wollen wir in unserem Jugendamt anwenden,
um aus Erfahrungen zu Lernen?
Wie finden wir die Löcher in unserem Käse? Wie schaffen wie eine konstruktive Fehlerkultur? 

 

Beteiligung von Familien an der Schutz- und Hilfeplanung – Chance oder Überforderung? 

Als „private“ Experten*innen für ihre jeweiligen Familien und durch die Kraft familiärer Bindungen, sind Eltern, Kinder und Jugendliche nach wie vor die wichtigsten Kooperationspartner von Fachkräften, die in und mit Familien arbeiten, in denen es Sorge um das Wohl eines oder mehrerer Kinder gibt. 
In der Fortbildung stellen wir uns die Frage, welche Vorannahmen, Haltungen und Befürchtungen uns erschweren, auch in Kinderschutzfällen konsequent auf Transparenz und Einbeziehung zu setzen. Was ändert sich, wenn eine Kindeswohlgefährdung im Raum steht? Interessieren wir uns nach problematischen Hilfeverläufen auch rückblickend für die Perspektive der Familienmitglieder?
Diese Fortbildung fordert nach eine kurzen Theoretischen Einführung insbesondere zu Eigenreflexion auf.